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News-Archiv

23.09.2017

Weiterbildung für Einsatztaucher


Der Fachbereich Tauchen führte ein Weiterbildungsmodul zum Thema „Unterwassersuchmethode neu“ durch, welche sich hervorragend für flache Binnengewässer eignet.

Zahlreiche Taucher aus den Einsatzstellen Döbriach, Ferndorf, Klopein, St. Andrä, Spittal/Millstatt und Wernberg folgten dem Aufruf und nahmen an dieser Weiterbildungsmaßnahme teil. Unter der Leitung vom stellvertretenden Landestauchreferenten Bernd Pucher und Tauchlehrer Rudi Domanig wurde die „Unterwassersuchmethode neu“ sowohl in der Theorie geschult als auch in der Praxis geübt.

Ablauf dieser Suchmethode: Grundsätzlich formieren sich bei dieser Methode die Taucher in einer Suchkette an einem handelsüblichen und im Wasser neutral schwebenden Kunststoff-Rohr. Mittels einer 250 Meter langen und fluoreszierenden Grundleine, welche der äußerste Taucher in entsprechendem Kompasskurs ausbringt, kann der Suchbereich rasch eingegrenzt werden. Am Ende des Suchfeldes erfolgt die Orientierung zum Ufer an eben dieser Grundleine, während der innerste Taucher ein Reel unter Wasser auslegt und somit die Abgrenzung des Suchfeldes sicherstellt. Dieser Vorgang wird bis zur endgültigen Abarbeitung des Suchbereichs wiederholt. Die Kommunikation der Taucher untereinander erfolgt durch gezielte Stöße mit dem Kunststoffrohr und vorab vereinbarten Signalen.

Selbstverständlich wurde die Theorie nicht nur an Land verinnerlicht, sondern auch in einem geeigneten Gewässer, dem Afritzer See, in zwei Tauchteams geübt. In der anschließenden Nachbesprechung konnten die Ausbilder ein positives Resümee über die Leistungen ziehen. Die teilnehmenden Taucher wiederum zeigten sich von den Vorteilen gegenüber herkömmlichen Suchketten begeistert.